Asylcafé

Seit vier Jahren gibt es im evangelischen Gemeindehaus wieder das Asylcafé. Es findet jeden Montag von 17.30 bis 19.30 Uhr in den Jugendräumen des Gemeindehauses in der Seinachstraße 4 in Betzingen statt.

Die Flüchtlinge nutzen vor allem die Gelegenheit, raus zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Ein Tischkicker lädt zum Spielen ein. Eine mobile Fahrradwerkstatt versorgt die Flüchtlinge mit Fahrrädern gegen einen geringen Unkostenbeitrag. Kaputte Fahrräder werden repariert.

Eine große Zahl an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unterschiedlichen Gemeinden unterstützen die Flüchtlinge mit verschiedenen Angeboten.
Bei Verfahrensfragen erhalten die Flüchtlinge Hilfe. Ein Richter im Ruhestand und weitere sachkundige Mitarbeiter stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Seit September bietet eine Gruppe aus der baptistischen Gemeinde Deutschunterricht an. Zur Zeit nehmen dreißig Personen daran teil.

Im Asylcafé werden immer Leute gebraucht zum Kaffee kochen, Übersetzen von Briefen oder einfach um sich mit den Leuten zu unterhalten und einen schönen Abend zu haben. Das Asylcafé wird von Menschen besucht, die noch im Asylverfahren stehen, genauso wie von Leuten, die seit längerem ein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.

Telefonischer Kontakt über Günter Jung, Tel.: 07121/23367
und weitere Informationen unter Asylpfarramt Reutlingen

Einladung zum Runden Tisch Flüchtlinge am 2. Juni um 17 Uhr

Seit Oktober 2015 gibt es einen Runden Tisch für die Flüchtlingsarbeit in Betzingen. Mitglieder dieses Runden Tisches sind Vertreter des Bezirksgemeinderates, der Kirchen, der Vereine, der Stadt, des Diakonischen Werkes sowie Mitarbeiter der Sprachkurse, des Asylcafés und der Teestube in der Carl-Zeiss-Straße.
Der Runde Tisch wurde in einer Zeit gegründet, in der sehr viele Menschen nach Deutschland kamen, um hier Zuflucht zu suchen. Wir wollten hier in Betzingen vorbereitet sein, für das, was kommt. Die vordringlichste Aufgabe war es, zuerst aufzunehmen, was es an Aktivitäten in der Arbeit mit Flüchtlingen in Betzingen gibt.
Seit 1992 gibt es die vorläufige Flüchtlingsunterkunft des Landkreises in der Carl-Zeiss-Straße. Das alte Möbellager beherbergt zurzeit 270 Bewohner. Es ist in einem desaströsen Zustand und sollte schon im vergangenen Jahr abgerissen werden. Durch die große Zahl an Menschen, die im vergangenen Jahr unterbracht werden mussten, wurde dieses Vorhaben verschoben. Es könnte sein, dass der Abriss und der geplante Neubau noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann.
Jetzt im Frühsommer werden Wohnräume geschaffen, in der Flüchtlinge in Betzingen auf längere Zeit leben können. Zwei solcher Anschlussunterkünfte für 44 Menschen sind in Betzingen, eine größere Einrichtung für über 80 Personen ist in der Hauffstraße vorgesehen. Der Runde Tisch Betzingen will Räume schaffen, in denen Menschen einander begegnen.
Zum Asylcafé, das seit vier Jahren im Evangelischen Gemeindehaus montags von 17.30 bis 19.30 Uhr angesiedelt ist, wird es ab Sommer in der alten Eisenbahnschule donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr ein Café International geben, in der zusätzliche Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden. Wer Zeit hat Menschen, die zu uns kommen, an die Hand zu nehmen, der ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Am 2. Juni können um 17.00 Uhr Interessierte in die alte Eisenbahnschule kommen, um mit Mitgliedern des Runden Tisches über Maßnahmen nachzudenken, damit Familien und Einzelpersonen auch wirklich ankommen können. Dies kann durch eine Übernahme von Patenschaften geschehen oder durch die Bereitschaft zum Sprachunterricht oder durch Mitarbeit beim Café International selbst geschehen. Kommen Sie und machen sie mit, damit nach dem Notstand Normalität eintreten kann.