Der Dienst der Kirche für verstorbene Gemeindeglieder

Die kirchliche Bestattung eines verstorbenen Gemeindeglieds übernimmt im Normalfall die Pfarrerin/der Pfarrer, in deren/dessen Seesorgebezirk die verstorbene Person gewohnt hat. Für Menschen, die ihren letzten Wohnsitz in einem Altenpflegeheim hatten, ist im ersten Jahr noch der/die Pfarrer*in des Herkunftsortes zuständig.
Die kirchliche Bestattung kann auf einem der Reutlinger Friedhöfe in jeder üblichen Form stattfinden, sei es als Erdbestattung, sei es als Trauerfeier mit Sarg (vor der Kremation), sei es als Trauerfeier mit Urne (und Urnenbeisetzung). Bestatungen an einem anderen Ort im Nahbereich (10 km) sind möglich. Die Möglichkeit von Bestattungen an weiter entfernt gelegenen Bestattungsorten ist im Einzelfall abzuklären.
Meist wird der Todesfall vom Bestattungsinstitut dem zuständigen Pfarramt mitgeteilt mit der Anfrage nach einem möglichen Bestattungstermin. Es ist aber auch möglich, dass die Angehörigen direkt mit der/dem Pfarrer*in Kontakt aufnimmt. Die Kontaktadressen finden Sie unter "Ansprechpartner".
Die Bestattung wird in einem Trauergespräch zwischen Angehörigen und Pfarrer/in vorbereitet. Damit die Bestattung sachgemäß vorbereitet werden kann, muss dieses Gespräch mindestens am Tag vor der Bestattung stattfinden (besser noch einige Tage davor).
Kosten entstehen keine (sie sind durch den "Mitgliedsbeitrag", die Kirchensteuer) abgedeckt.

In der Ev. Landekirche in Württemberg gilt (wie im Prinzip in allen Kirchen) die Regel, dass nur Mitglieder der Kirche kirchlich bestattet werden.